Medieval Legacy - Teil 7

Ziel der Challenge: Sich und die Familie von Geächteten zum König hoch arbeiten.

Teil 7 - Lebenswandel

Der Winter war wieder ganz besonders hart für die kleine Familie. Das Feuer bot zwar etwas Wärme, aber über kurz oder lang kühlte jeder von ihnen aus.


Deswegen tat Thony alles in seiner Macht, um diese erbamungslose Kälte bald hinter sich zu lassen. Jeden Tag spielte er jetzt am Wegposten vor der Stadt und hoffte auf Trinkgeld.


Auch Marga übte auf dem Bass. Schließlich sollte sie bald in die Band eintreten.


Doch da in die Band nur Familienmitglieder eintreten durften, stand vorher noch ein anderes Ereignis an.


Auch wenn Thony sich keinen Ring leisten konnte, nahm Marga den Antrag gerne an und die beiden heirateten direkt vor Ort.


Da musste Adela den frisch Verliebten das Zelt überlassen, was sie natürlich auch gerne tat. Vor dem Zelt zu sein war ihr schon unangenehm genug...


Thony und Marga kümmerte das nicht. Sie hatten nur noch Augen füreinander, wenn Thony nicht gerade für die Reichen und Kaufleute Musik machte.


Mit der Hochzeit war jetzt auch Marga Mitglied der Familienband und übte fleißiger den je.


Auch Adela schloss sich dem Lebenswandel an und entsorgte die meisten Pflanzen. Die Zeit in der sie Geld aus dem Verkauf von Erzeugnissen verdienten lag hinter ihnen.


Thony war jetzt hauptsächlich für das Beschaffen von Geld zuständig, was auch gut funktionierte. Nur der Aufstieg auf die nächste Stufe hing jetzt nicht mehr alleine von Geld ab, und deswegen musste Thony hart kämpfen und war froh, wenn er am Abend zu seiner liebenden Frau zurück kam.


Jedenfalls kam stetig Geld herein und so ergriff Thony die Möglichkeit für 50§ pro Bett pro Nacht, sie drei in einem nahen Gasthaus unterzubringen.


Dort konnten sie sogar unter einem Dach sitzen und ihr Essen rösten.


Und ein Plumpsklo gab es auch, das Marga jedoch öfter besuchte, als ihr lieb gewesen wäre.


Adela wusste natürlich sofort bescheid und schärfte Adela ein, gut auf sich aufzupassen.


Und das tat sie natürlich auch.
Alles in allem hatte sich die Situation für die drei sehr verbessert und sie konnten sich ganz darauf konzentrieren ihre Fähigkeiten zu verbessern. Vor allem für Thony war das wichtig. Schließlich musste er gleich vier Instrumente perfektionieren.


Und auch das Schlafen in einem richtigen Bett, mochte es auch noch so billig sein, tat ihren Rücken einfach nur gut.


Marga war wirklich froh über ihre neue Unterkunft. Sie hatte das Leben mit Thony zwar freiwillig gegen ihr früheres Leben eingetauscht, war jedoch trotzdem sehr glücklich, dass ihr Kind nicht im Zelt geboren wurde.


Und auch der Schnee ging bald zurück und das eisige Wetter wurde etwas milder.


Thony war viel weg und machte Straßenmusik. Also vergnügten sich Marga und Adela alleine.


Und wenn ihr Sohn und Ehemann wieder kam, war es jetzt er, der seiner Frau Linderung verschaffte, wenn sie Rückenschmerzen hatte.

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